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Gleichberechtigungsstruktur dringend verbessern

03. Dezember 2008 0 Kommentare

Landkreis SPD: Gender-Index schafft bundesweiteVergleichbarkeit

Haben Frauen und Männer im Landkreis Osnabrück die gleichen Chancen in Ausbildung, Beruf oder politischen Ämtern? Der Gender-Index der Hans-Böckler-Stiftung liefert auf diese Fragen deutliche Hinweise, erläuterte Dr. Daniela De Ridder, ASF-Vorsitzende des Landkreises Osnabrück: Informationen zur Struktur-, Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik werden dabei um eine Geschlechterperspektive ergänzt. Wie groß der Handlungsbedarf auf der regionalpolitischen Ebene ist, zeigten die Zahlen sehr genau, so De Ridder. Zu den bekannten Informationen zur Struktur-, Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik fügt der Gender-Index eine Geschlechterperspektive hinzu: Unter den 439 platzierten Kommunen belegt der Landkreis Osnabrück lediglich Platz 369, während die Stadt Osnabrück immerhin den 190.

Platz einnehmen könne. Insbesondere verdienten Frauen deutlich weniger als Männer, seien auch als Mandatsträgerinnen in der kommunalen Politik deutlich unterrepräsentiert und nähmen zudem seltener Eingliederungsmaßnahmen in den Arbeitsmarkt oder Fördermittel für die Existenzgründung in Anspruch; allerdings müsse man sich auch um die vielen jungen Männer Sorgen machen, die ohne Abschluss die Schulen verließen und daher kaum Chancen auf dem Arbeitsmarkt hätten. Der Weg zu einer tatsächlichen Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern, zu der der Landkreis schon aufgrund des grundgesetzliches Auftrags ausdrücklich verpflichtet sei, müsse daher mit gezielten Unterstützungsmaßnahmen beschritten werden.



 

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